Direkt zum Hauptbereich

Sommer(pause)

Nach meinem letzten - sehr erfolgreichen - Wettkampf, war es vorbei mit gezieltem Training. Da ich im Sommer eine längere Reise vor hatte, war auch kein Wettkampf im Herbst geplant.
Daher nutzte ich die Monate Mai/Juni/Juli um einfach nur gemütlich zu laufen und Lauftechnik zu trainieren. Ich legte Augenmerk auf die Körperhaltung, auf die Fußhaltung beim Aufkommen, auf die Atmung etc.
Vorwiegend habe ich auch im Fitnesscenter Krafttraining auf den Geräten gemacht, denn das fehlte in den letzten Monaten definitiv.
Tja, und auch die Ernährung hat auf Sommerpause geschalten. Viel Grillerei, viel Eis u.v.m. Aber ich denke, man muss seinem Körper und Geist nach monatelangem Training auch etwas gönnen.

Frühjahr-Sommer ist definitiv nicht meine Trainingszeit. Mir sind schon 20 Grad zu warm. Mir ist Herbst/Winter wesentlich lieber. Da ist mein Körper nicht so belastet und ich kann mir anziehen so viel ich möchte, damit mir nicht kalt ist. Bei warmen Temperaturen ist es irgendwann mit der Kleidung vorbei.

Und dann kam mein Urlaub in Übersee: 4 Wochen - kein Training. Ich hatte einfach keine Gelegenheit zu trainieren. Und ich muss sagen, mir ist es auch nicht abgegangen. Ich mag es einfach, wenn man wieder runterkommt und von vorne beginnt. Da erlebe ich mit, wie es wieder mit der Form bergauf geht. Ich kann mir für mich nicht vorstellen, ein ganzes Jahr in Form zu sein. Ich würde mich auch nicht weiterentwickeln.

Nächste Woche laufe ich wieder beim Wien Energie Business Run mit. Einfach so. Es wird sicher keine Bestzeit. Erstens bin ich absolut außer Form und zweites sind dort viel zu viele Menschen, dass man sein Tempo laufen kann. Aber es freut mich, wenn ich mit meinen Kollegen Sport mache und wir nachher gemütlich bei Speis und Trank zusammen sitzen.

Tja und Ende September geht es wieder mit der Vorbereitung für das nächste Frühjahr los. Aber das ist eine andere Geschichte....


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

LCC Babenbergerlauf 06.09.2015

Heute stand der erste Halbmarathon nach fast 1 Jahr auf dem Programm. Im Wiener Prater fand der LCC Babenbergerlauf statt. Es wurden verschiedene Distanzen angeboten (5, 10, 15km und Halbmarathon). Mein Trainingsplan errechnete mir eine Zeit knapp über 1:40h. Ich nahm mir daher eine Zeit unter 1:45h vor. Es waren insgesamt ca. 300 Läufer am Start. Das Wetter war ok: ca. 18 Grad, bewölkt und leichter Wind. Da ich eigentlich immer zu schnell starte, nahm ich mir heute vor, dies nicht zu tun. Ich lief locker los und als ich die ersten Kilometer mit einem Schnitt von ca. 4:35min absolvierte und die Herzfrequenz sich im Bereich von 150 Schlägen bewegte, wusste ich schon, dass heute mehr möglich war. Die Unterbietung meiner persönlichen Bestzeit von 2013 mit 1:37:41 war heute möglich. Der Lauf war in 4 Runden á 5km eingeteilt (die letzte Runde entsprechend mehr), sodass dies auch hier sehr kurzweilig war. Wie so oft bei LCC-Läufen machte eine Band Stimmung. Hochachtung da

Was für ein Jahr

Seit meiner PB im Halbmarathon April 2016 hat sich einiges getan. Nach einer angemessenen Regeneration wollte ich mich auf den Herbstmarathon vorbereiten. Im August vorigen Jahres hatte ich ziemliche Schmerzen an der rechten Oberschenkel Innenseite. Ich tippte auf die Adduktoren aber in Wirklichkeit war es ein Leistenbruch. Das bedeutete eine OP und eine insgesamt 3-monatige Laufpause davor und danach. So richtig los ging es dann im Dezember. Das hieß für mich, die Pläne für 2017 zu ändern. Ein Halbmarathon im Frühjahr kam für mich nicht in Frage.  Das wurde mir auch bestätigt: meine Herzfrequenz und meine Grundlagenausdauer war am Anfang so was von schlecht, dass es "zurück an den Start" hieß. Ein hartnäckiger Infekt und wieder Wadenprobleme begleiteten mich über den Winter, sodass ich mit dieser "Vorbereitung" heute bei einem 7km Wettkampf im Rahmen des Wiener Halbmarathons startete. Ich erwartete mir eigentlich nicht viel und zielte auf eine Pace von 4:30,

Da bin ich wieder

Lange ist mein letzter Blogeintrag her und das hatte seine Gründe. Nach meiner neuen persönlichen Bestzeit im September 2015, sollte mein ursprünglicher Hauptlauf eigentlich im Oktober stattfinden. Allerdings begannen ca. 10 Tage nach dem Wettkampf im September Probleme mit meinen Hüften. Die Schmerzen waren teilweise so stark, dass ich keinen Schritt laufen konnte. Das ganze zog sich ca. 2-3 Wochen, sodass an einen Start im Oktober nicht zu denken war. So beschloss ich die Schmerzen in Ruhe ausheilen zu lassen und im November mit der Vorbereitung für das Frühjahr zu beginnen. Aber auch da machte mir der Körper einen Strich durch die Rechnung: immer wieder Verkühlungen, die einfach nicht weggingen. Über Weihnachten wurde es noch einmal schlimmer. Erst seit Februar geht es mir wieder halbwegs gut. Dazu kam noch ein grober Fehler in der Trainingsplanung: ich meldete meine PB meinem Trainer. Kurz darauf bekam ich einen angepassten Trainingsplan. Die draus resultierenden Trainingsze